Zusammenfaßung
Das Kunstprojekt „M.A.R.T.H.A. – Kunst verbindet: Porträts der grenzenlosen Vielfalt“ verfolgt
das Ziel, Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, kultureller Hintergründe und individueller
Lebenssituationen durch kreative Workshops miteinander in Verbindung zu bringen.
Im Rahmen des Moduls Bachelorprojekt bei Prof. Dr. Christian Fischer wurde die Aufgabe gestellt,
dieses interdisziplinäre Kunstprojekt digital aufzubereiten und eine zentrale webbasierte Kommunikationsplattform zu entwickeln. Ziel war die Konzeption und Umsetzung einer strukturierten, nachhaltigen und erweiterbaren Website, die sowohl Informationsmedium als auch Repräsentationsfläche des Projekts ist.
Der Beitrag dokumentiert die konzeptionelle Entwicklung, die technische Realisierung mit
WordPress sowie den iterativen Designprozess in Abstimmung mit dem Corporate-Design-Team.
Abschließend werden technische und organisatorische Herausforderungen reflektiert.
Projektsbeispiele:
1. The Big five
Das neue Konzept ist eine audiovisuelle Installation mit vier Vintage-Monitoren. Die Monitore sind quadratisch und werden später übereinander platziert. Diese Monitore spielen alle ein Video ab, aber immer nur ein Viertel des Sichtbereichs, sodass sich die Formen im Video von einem zum nächsten Bildschirm bewegen. Das Video selbst ist dabei ein audiovisueller Aufbau, bei dem einzelne geometrische Grundformen bis zum obersten Bildschirm schweben, dort stehen bleiben und nach und nach ein Gesicht ergeben. Jede Form hat hierbei eine Tonspur, die sie repräsentiert. Wenn dies geschehen ist, entstehen insgesamt vier Gesichter aus dem ersten Modell, welche jeweils auf einem Monitor platziert sind. Zu diesem Zeitpunkt ist aus den einzelnen Tonspuren auch ein richtiger Track entstanden. Ab da werden die Gesichter animiert und interagieren miteinander, passend zur Musik.


2. Mosaik
Eine Wandprojektion/Bildschirm zeigt ein lebendiges digitales Mosaik aus kleinen Feldern.
Jedes Feld steht für:
- kurze schlagworte oder Zitate
- ein digitales bild oder symbol
- ein thema des projektes
Durch Interaktion verändert sich das Mosaik. Es lebt, wächst und reagiert aus den Eingaben. Digitale Form für Vielfalt.
Technik: Beamer/bildschirm, medium wie laptop oder qr code (für interaktion), internet
Das ganze könnte man auch mit audio verbinden. Bestimmte vorgegebene themen, bilder symbole zitate kann man auch mit hilfe von sound wiedergeben.

3. Pixel-Wand

Idee: Verpixelte Fotos aus Gemeindeprojekten als dynamisches Mosaik auf Kirchenwand projizieren
Symbolik: Pixel „fliegen zusammen“ → Gemeinschaft visualisieren Technik: Beamer + einfache Software (flexibel testbar) Ort: Weiße Kirchenwand (innen/außen)
Technik-Ideen (ausprobieren) Beamer: Heller Beamer (4000+ Lumen), Kurzdistanz möglich
Rechner: Raspberry Pi 4/5 oder alter Laptop
Software:
Kostenlos: VPT8, Processing, VLC (Videos abspielen), Einfach: Powerpoint/Keynote mit Pixel-Bildern
Inhalt: Pixel-Art aus Fotos (online Tools: pixelany.online)
Extra (optional): Bewegungssensor für Interaktion Foto-Integration Gemeindefotos → Pixel-Art umwandeln
Animation: Pixel zerstreuen → zusammenformen → Fotos zeigen Upload: Fotos per USB/Stick einfügen Fotos sollen dann vom Server gezogen werden
4. Bunte Fotoaufnahmen- Meine Idee in M.A.R.T.H.A Projekt

1. Fotoaufnahme und Pixel-Transformation
In einem öffentlich zugänglichen Raum wird ein großer Monitor oder Fernseher installiert,
an dem eine Kamera montiert ist. Jede Person oder Gruppe kann vor dem Monitor stehen
und ein Foto von sich selbst aufnehmen. Das Foto wird sofort in Pixel umgewandelt, sodass
das Ergebnis ein kunstvolles Pixelbild ist.
● Anpassungen: Während des Fotoaufnehmens kann der Nutzer verschiedene
Optionen anpassen, z.B. Hauttöne, Haarfarben, Kopfbedeckungen wie Hüte oder
Kopftücher.
● Gesichtsverzerrung: Das Gesicht der Person wird nicht detailliert angezeigt.
Stattdessen bleibt der Fokus auf den Formen und Farben, die das Pixelbild generiert.
2. Interaktive Posen: durch vordefinierten Posen
3. Erstellung einer Collage:
Jedes neue Pixelbild wird automatisch in eine digitale Galerie integriert. Mehrere Bilder
werden zu einer großen, bunten Collage zusammengesetzt. Collagen können regelmäßig nach Themen verändern.
4. Zugänglichkeit und Barrierefreiheit: durch Audiobeschreibungen und Mehrsprachigkeit
Konzeption der Website
Zielsetzung
Ziel meiner Arbeit ist die Entwicklung einer strukturierten und erweiterbaren Website, die:
- das Projekt M.A.R.T.H.A. verständlich präsentiert,
- als zentrales Kommunikationswerkzeug fungiert,
- Teilprojekte sichtbar macht,
- zukünftige Workshop-Ergebnisse integrierbar gestaltet,
- rechtliche Anforderungen erfüllt.
Die leitende Fragestellung lautete:
Wie kann ein inklusives und interdisziplinäres Kunstprojekt digital so aufbereitet werden,
dass seine Inhalte strukturiert, zugänglich und nachhaltig präsentiert werden?
Informationsarchitektur
Vor der technischen Umsetzung wurde ein strukturiertes Webseitenkonzept entwickelt. Ziel
war eine klare Informationsarchitektur mit logisch aufgebauten Haupt- und Unterseiten sowie
einer intuitiven Navigation.
Die Konzeptionsphase umfasste:
- Analyse der Zielgruppen,
- Definition zentraler Inhaltsbereiche,
- Entwicklung einer Seitenhierarchie,
- Strukturierung einzelner Sections,
- Planung der Nutzerführung.

Technische Umsetzung
Die technische Realisierung erfolgte mit WordPress. Aufgrund fehlender Vorerfahrung war
eine Einarbeitungsphase erforderlich.
Die technische Phase umfasste:
- Auswahl und Konfiguration des Themes (Church FSE),
- Rekonstruktion der konzipierten Sections,
- Integration von Plugins,
- Umsetzung der mobilen Navigation,
- Erstellung rechtlicher Seiten.

Interativer Designprozess
Im Verlauf des Projekts war das Corporate-Design-Team für die Entwicklung der Farbwelt
verantwortlich. Da finale Farbentscheidungen erst im Projektverlauf getroffen wurden, musste
die Website mehrfach angepasst werden.

Erste Umsetzung

Erste Umsetzung
Interativer Designprozess
Interativer Nach erneuter Abstimmung wurde die Farbwelt überarbeitet:

Der iterative Prozess verdeutlichte die Abhängigkeit digitaler Gestaltung von Corporate-
Design-Entscheidungen und erforderte eine flexible technische Umsetzung.
Reflexion
Die Arbeit mit einem CMS-System ermöglichte eine effiziente Umsetzung, brachte jedoch
Einschränkungen hinsichtlich gestalterischer Freiheit mit sich. Insbesondere Template-Vorgaben
begrenzten individuelle Layoutentscheidungen.
Die wiederholten Designanpassungen machten deutlich, wie wichtig modulare und flexibel anpassbare Strukturen sind. Gleichzeitig bestätigte sich die Relevanz einer fundierten
Konzeptphase als Grundlage für technische Implementierung.
Fazit
Die Digitalisierung von M.A.R.T.H.A. führte zur Entwicklung einer zentralen webbasierten
Plattform, die als Kommunikations- und Dokumentationsmedium dient. Die Website bildet
eine nachhaltige Grundlage für zukünftige Erweiterungen, insbesondere die Integration von
Workshop-Ergebnissen oder interaktiven Elementen.
Hinweis: Das Projekt M.A.R.T.H.A ist bis jetzt noch nicht fertig.