Zum Inhalt springen

Eine Analyse von Methoden zur Erkennung von Deepfakes

Zusammenfassung

Diese Selbstreflexion beschreibt die Konzeption, Umsetzung und technische Realisierung
des Multimediasystems im Modul Multimediasysteme. Der Fokus liegt auf der Medienwahl, der Interaktivität, der Zusammenarbeit in der Gruppe, dem Einsatz von Künstlicher
Intelligenz sowie dem persönlichen Lern- und Entwicklungsprozess.

1. Konzept und Umsetzung des Multimediasystems

Zu Beginn der Konzeption wurde realistisch eingeschätzt, welche Umsetzung innerhalb des
gegebenen Zeitrahmens möglich ist. Schnell wurde deutlich, dass die Entwicklung eines vollwertigen Systems zur automatischen Deepfake-Erkennung aufgrund des hohen technischen
Aufwands, der benötigten Datenmengen sowie langer Trainingsphasen nicht realisierbar gewesen wäre. Auf dieser Grundlage wurde bewusst entschieden, ein Multimediasystem mit dem
Fokus auf verständlicher Wissensvermittlung zu entwickeln.
Das Multimediasystem wurde als edukative Webseite umgesetzt und kombiniert mehrere
Elemente: einen Tech-Blog-Bereich zur Darstellung der Problemstellung, des Vorgehens und
der Ergebnisse der Hausarbeit, klappbare FAQ-Elemente im Frage-Antwort-Format zur kompakten Vermittlung zentraler Inhalte sowie ein integriertes Multiple-Choice-Quiz zur aktiven
Wissensüberprüfung. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit wurden gezielt in diese
Formate übertragen und in verständlicher Sprache aufbereitet.
Besonders hilfreich erwies sich die Kombination aus erklärenden Texten, passenden Abbildungen und dem interaktiven Quiz, das einen Learning-by-Doing-Ansatz ermöglicht. Praktische Live-Detektionsbeispiele mit automatischer Analyse von Nutzereingaben konnten aufgrund der technischen Komplexität nicht umgesetzt werden. Diese Einschränkung bestätigte
die bewusste Entscheidung, den Schwerpunkt auf Informationsvermittlung und Interaktivität
zu legen.

2. Medienwahl und Interaktivität

Die Auswahl der Medien erfolgte gezielt und orientierte sich sowohl an den Inhalten der
Hausarbeit als auch am Ziel, diese möglichst verständlich und zugänglich darzustellen. Texte
wurden genutzt, um Fragestellung, Vorgehen und Ergebnisse klar und strukturiert zu vermitteln. Ergänzend kamen Bilder und Grafiken zum Einsatz, um komplexe Inhalte visuell zu
unterstützen.
Auf aufwendigere Medienformen wie Videos oder Animationen wurde bewusst verzichtet,
da deren Produktionsaufwand im gegebenen Zeitrahmen hoch gewesen wäre und sie für
die überwiegend analytischen Inhalte keinen zusätzlichen Mehrwert geboten hätten. Jedes
Medium übernahm eine klar definierte Funktion innerhalb des Multimediasystems.
Das integrierte Multiple-Choice-Quiz stellt die zentrale interaktive Komponente dar und
ermöglicht es den Nutzenden, ihr Wissen aktiv zu überprüfen. Ergänzt wird die Interaktivität
durch klappbare FAQ-Elemente, die eine gezielte Vertiefung einzelner Aspekte erlauben, ohne
die Nutzenden zu überfordern.

3. Technische Umsetzung

Für die technische Realisierung des Multimediasystems wurde WordPress in Verbindung
mit einem lokalen Entwicklungsserver (Local) eingesetzt. Diese Entscheidung ermöglichte
eine unabhängige Entwicklung ohne externes Hosting und passte gut zu den zeitlichen und
organisatorischen Rahmenbedingungen des Projekts. Die technische Umsetzung der Webseite
lag vollständig in meiner Verantwortung.
WordPress eignete sich besonders für das Projekt, da sich strukturierte Inhalte wie Blogbeiträge, FAQ-Bereiche und Navigationsstrukturen effizient umsetzen lassen. Für die Gestaltung
wurde ein geeignetes Theme ausgewählt, das ein benutzerfreundliches und übersichtliches
UX-Design unterstützte. Ergänzend kamen ausgewählte Plugins zum Einsatz, unter anderem
für Animationen sowie für die Integration des Multiple-Choice-Quiz mithilfe von H5P.
Eine zentrale Herausforderung bestand darin, dass die ursprüngliche Idee eines automatisierten Deepfake-Erkennungssystems als nicht realistisch umsetzbar erkannt wurde. Der
Funktionsumfang wurde daher bewusst reduziert und der Fokus auf eine informative Lernplattform gelegt. Die lokale Entwicklung erschwerte zunächst die parallele Bearbeitung, konnte
jedoch durch Export- und Importfunktionen erfolgreich gelöst werden.

4. Zusammenarbeit und Rollenverteilung

Die Aufgabenverteilung innerhalb der Gruppe erfolgte frühzeitig und orientierte sich an
den jeweiligen fachlichen Kompetenzen. Aufgrund meiner Vorerfahrungen mit WordPress
übernahm ich die Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung des Multimediasystems.
Dazu zählten die Strukturierung der Inhalte, das visuelle und UX-orientierte Design sowie die
technische Einrichtung.
Mein Gruppenpartner übernahm die inhaltliche Ausarbeitung des Multiple-Choice-Quiz.
Die technische Integration des Quiz erfolgte durch mich. Diese klare Trennung der Aufgaben
ermöglichte eine effiziente Arbeitsweise. Grundlegende Entscheidungen zur Ausrichtung des
Multimediasystems wurden gemeinsam getroffen und abgestimmt.
Am Ende des Projekts wurde das Multimediasystem gemeinsam überprüft. Inhalte, Gestaltung und Funktionalität wurden gemeinsam bewertet und bei Bedarf angepasst. Die
Rollenverteilung erwies sich insgesamt als sehr effektiv und trug zu einer reibungslosen
Zusammenarbeit bei.

5. Einsatz von KI im MMS-Prozess

Künstliche Intelligenz wurde im Projekt vor allem als unterstützendes Werkzeug eingesetzt.
Insbesondere bei technischen Fragestellungen im Zusammenhang mit WordPress half KI dabei,
geeignete Lösungsansätze und Plugins zu identifizieren. Ein wesentlicher Vorteil lag in der
Zeitersparnis durch schnelle und verständliche Erklärungen.
Besonders hilfreich war der Einsatz von KI bei der Recherche nach geeigneten Plugins, etwa
für Import- und Export-Funktionen sowie für die Integration des Quiz. Alle vorgeschlagenen
Lösungen wurden praktisch getestet und nur übernommen, wenn sie zuverlässig funktionierten.
Durch präzisere Fragestellungen konnten die Ergebnisse der KI deutlich verbessert werden.

6. Lernen und Persönliche Entwicklung

Durch das Projekt hat sich mein Verständnis von Multimediasystemen deutlich vertieft, insbesondere im Zusammenspiel von Inhalt, Medienwahl und Interaktivität. Mir wurde bewusst,
wie wichtig eine verständliche und nutzerorientierte Aufbereitung wissenschaftlicher Inhalte
ist. Das Thema Deepfake-Erkennung war dabei besonders relevant, da es ein aktuelles und
gesellschaftlich bedeutsames Themenfeld darstellt.
Fachlich konnte ich meine technischen und gestalterischen Kompetenzen erweitern, insbesondere im Umgang mit WordPress, der Integration interaktiver Elemente und der Gestaltung
einer übersichtlichen Benutzeroberfläche. Von meinem Gruppenmitglied habe ich gelernt,
Aufgaben strukturierter zu priorisieren und Inhalte klar zu präsentieren.
Für zukünftige Projekte würde ich gerne stärker in die technische Umsetzung einsteigen
und einfache Erkennungsmethoden praktisch umsetzen, da das Projekt mein Interesse an
diesem Themenbereich weiter gestärkt hat.

Video Aufnahme der Lokalen Webplattform

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert